Beinahe zwei Jahrtausende sind vergangen, seit die römischen Invasoren im ersten Jahrhundert nach der Zeitenwende im heutigen Stadtgebiet eine Siedlung gründeten. Sie nannten sie Aque Aureliae. Was an vielen Fundstätten zutage gefördert worden ist, läßt darauf schließen, daß die römische Siedlung ungefähr das Ausmaß der Kernstadt des heutigen Baden-Badens hatte. Die Alemannen bereiteten der Römersiedlung ein jähes Ende. Unter der Bezeichnung ‚Baden’ findet man den Ort erstmals in einer Kaiserurkunde aus dem Jahr 987. Im späten Mittelalter wurde der Ort wieder zu einem bekannten Badeort. Doch brachte die große Feuersbrunst während der Befreiungskriege gegen die Franzosen im späten 17. Jahrhundert für mehr als fünfzig Jahre den Badebetrieb zum Erliegen. Die bis dahin noch mittelalterliche Stadt war fast vollständig niedergebrannt. Nach dem Friedensschluss mit Frankreich entdeckten die europäischen Fürsten und Diplomaten das milde Klima und die heißen Thermen der Stadt. Sehenswert sind allemal unter anderem die Burgruine Hohenbaden (diese Anhöhe trug bereits keltische Siedlungsspuren, als Hermann von Zähringen im frühen 12. Jahrhundert hier einen Bergfried und zwei Vorburgen errichtete), der Palas im Süden dieser Anlage (errichtet um 1390/1400), das Neue Schloß, die Markgrafen-Gräber in der Stiftskirche und das Alte Dampfbad von Heinrich Hübsch. Insbesondere durch das Kurhaus mit Kasino erreichte Baden-Baden weitläufige Bekanntheit. Man sprach gerne von der „Sommerhauptstadt Europas“. Zu den Kostgängern zählten u.a. Bismarck, Brahms, Wagner und Nietzsche. 1863 widerfuhr Baden-Baden mit dem Besuch von Franz-Joseph von Österreich, Zar Alexander und Napoleon III. sogar ein Drei-Kaiser-Treffen.
die Netzseite der Stadt: http://www.baden-baden.de
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