Im Herzen des Schwarzwalds liegt Triberg. Triberg war der erste Ort Deutschlands mit elektrischer Straßenbeleuchtung. Zudem hat Triberg die höchsten Wasserfälle Deutschlands vorzuweisen. In 7 Stufen über insgesamt 163 Meter stürzt das Flüsschen Gutach in die Tiefe. An die 500000 Menschen besuchen jedes Jahr dieses Naturschauspiel; nicht zuletzt angesichts der heilkräftigen Luft, welche ionisiert durch die herabstürzenden Wassermassen Atemwegserkrankungen mildert. Am Berghang des Ortes erhebt sich die im 18. Jahrhundert erbaute Wallfahrts- und Pfarrkirche „Maria in der Tann“. Ansprechend ist an dieser Kirche, neben Glockengeschoß und Zwiebelhaube in spätbarocker Ausstattung, das 1645 von einem Schneider gestiftete Gnadenbild auf dem Hochaltar. Eine Sage, die von einem Quellheiligtum zeugt, sagt aus, daß ein Schneider, der durch das Wasser einer Quelle an der Stelle der heutigen „Maria in der Tann“ gesundete, als Dank das Schnitzwerk (Gnadenbild) schuf, das er in einer Höhlung einer Tanne befestigte. Nachdem das Schnitzwerk einige Jahre in Vergessenheit geraten war, entdeckten drei Tiroler Soldaten fanden Ende des 17. Jahrhunderts die Statue wieder. Nach eigener Aussage waren sie durch zauberhaften Gesang auf sie aufmerksam geworden. In Folge dessen errichteten die Triberger vorerst eine Holzkapelle und nachkommend eine einfache Steinkapelle. Ab 1700 wurde die heutige Wallfahrts- und Pfarrkirche erbaut. Die geschnitzte Gottesmutter kam mitsamt ihrem Stück Tannenbaum auf den Altar. Noch heute sind - vor allem an Mariehimmelfahrt - Wallfahrten zur "Maria in der Tann" üblich. Eine weitere Sage über den Ort der heutigen „Maria an der Tann“ erzählt von einem Mädchen, das an einem schweren Augenleiden erkrankte, nachdem es ein an der Quelle gefundenes Marienbild aus Pergament mit nach Hause nahm.
die Netzseite der Stadt: http://www.triberg.de
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