D Grossmuetter hets mir verzehlt, die hets vu ihrer Grosse gha un dere hets schon ihre Grossmuetter verzehlt. Es isch emol e Holzmacher gsi, der het drei Buebe gha. Der dritti| scho menge Jahr gwachse aber doch chlei bliebe. Do isch der Vater emol ame Morge in der Wald un d Muetter hat ehn müsse Mittag bringe. Do sin halt die drei Buebe au in der Wald glofe un hen bal e Bäumli voll zitigi Haselnuss gfunde. „Du musch ufe Chleine", hen die zwee grosse gseit, „un du mUL-uns d Haselnuss abewerfe!" Der Chlei isch ufe, die Grosse hen ehn no glüpft un hen soviel abekeit, dass die zwee dunte d Sack ganzi gha hen. Do uf eimol hen sie Räuber gseh wu grad ufs zue chu sin. Do sin die Grosse furtgrennt un hen vor Angscht der Chlei sitze lo. Der isch numme langsam abechu un wu er dunte gsi isch, sin d Räuber au scho do. Einer het ehn ghebt un het gseit: „Halt du chleine Kerli! Di chönne mir gut bruche, du chuna überall ine!" Sie hen ehn mitgnu un er het ghört wie sie usgmacht hen, dass sie hüte z Nacht wenn bime Buur in Cheller ibreche. Er heb dort Speck un Anke un was se well. Z Nacht sin sie higange un der Chlei het müesse mit. Se hen ihn ufeglüpft un er het durchs Fensterli schlupfe müesse. Das isch ganz chlei un eng gsi, un wenn er nit so chlei gsi war, no war er garnit inechu. Wuner ine chu isch, do isch do glege: Herz was begehrsch! Speck, Eier, Anke un Brot un grad het d Magd no ne Balle frische Anke wo nu ganz weich gsi isch, nebe die Balle wu scho dort glege isch, anegleit. Der Chlei het sich all bsunne wue er ufe gueti Art chönnt vu dene Räuber los chu. Do het er so laut gruefe, dass es der Buur het müesse höre:Do hen d Räuber gseit: „Du dumme Kerli!" un sin so schnell wie möglich dervu gloffe, sie hen der Buur un sy Frau scho ghört chu, un sie hen sich hinter der Schüre versteckt im Garte. Wu der Buur, sy Frau un d Magd chu sin un gluegt hen, ob nüt gstohle isch, do isch der Chlei schnell zue der Tür usgschlupft, dass ihn niemes gseh het un isch au in Garte, un het bim Immestand e leere Immechorb gefun-de un isch dort dri gschlupft. Wu d Räuber gmerkt hen, dass im Huus wieder alles ruihig isch un eins grad d Immestöck gseh het, het er gseit: „Wenigstens Öbbis zuem mitneh!" un er het sich der schwerst Chorb usgsuecht. In den isch aber grad der Chlei gsi un wu ihn d Räuber am Morge gfunde hen, statt em Hunig wu sie hen welle, do sin sie arg zornig worde. Sie hen ihn mitgnu un wu sie zueme alte Fass chu sin, hen sie ehn dn gstopft un hens Fass in Wald hege lo. Do het der Chlei arg ghült un zietscht isch er igschlofe. Do isch e Fuchs derher chu un het das Fass do liege seh. Es het no guet no Wi gschmeckt un der Fuchs het gmeint s war no Wi drin. Er het sich bsunne wie ers mache chönnt, er hätt' gern ne wenig Wi versucht. Do het er der Schwanz zuem Spundloch igsteckt. Der het der Chlei an der Nase gehüzlet un er isch verwacht un het schnell der Fuchsschwanz ghebt. Do isch der Fuchs grusig verschrocke un isch furtgrennt mitsamt em Fass. Uf eimol het der Chlei go lo un do isch s Fass der Berg ab grollt un über d Stei usenander gfahre. Un do isch der Chlei grad deheim gsi, un alle hen sich gfreut, dass ihre Chlei wieder heimchu isch un hen zsemme glücklich glebt bis sie gstorbe sin.
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