An der Stelle der heutigen Wallfahrtskirche „Maria in der Tanne“ oberhalb Tribergs stand einst eine Tanne an einer Quelle. An der Tanne war ein Pergament befestigt, das ein Marienbild auf sich trug. Eines Tages fiel das Pergament herab. Das siebenjährige Mädchen Barbara Franz fand das Bild und nahm es mit nach Hause. Bald darauf bekam das Mädchen eine schwere Augenkrankheit, die ein völliges Erblinden zur Folge haben sollte. Im Traume vernahm Barbara eine Stimme, die ihrer Heilung verhieß, wenn sie das Marienbild wieder an seinen ursprünglichen Platz bringen würde. Am darauf folgenden Tag ging das Mädchen mit ihren Eltern zu der Tanne, befestigte das Bild und bettete zur Muttergottes. Innerhalb weniger Tage wurde sie gesund.
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