Freudenstadt |
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Freudenstadt
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In den meisten deutschen Städten, die im alliierten Bombenterror untergingen, wie zum Beispiel Kiel, Dresden oder Hannover, wurde „die Möglichkeit“ genutzt, der Stadt ein dem „modernen“ Zeitgeist gemäßes Bild aufzuprägen. In manchen deutschen Städten - Nürnberg oder Münster zum Beispiel - ging man nach dem Ende des letzten Krieges daran, die zerstörten Innenstädte so getreu wie möglich wiederzuerschaffen. So auch in Freudenstadt, der höchstgelegenen Stadt Baden-Württembergs. Die Bevölkerung träumte in den Nachkriegsjahren davon, die Stadt in der alten Eigenart - so wie 1599 einst vom herzoglichen Baumeister Schickhardt entworfen - wieder aufzubauen. Im Endeffekt gelang es wirklich, Freudenstadt wieder einheitlich aufzubauen. Durch eine einige Art der Finanzierung konnte der alte Glanz der Stadt kostengünstig mittels Großbaustellen teilweise wieder hergestellt werden. Der Wiederaufbau war somit nur möglich gewesen, da alle Beteiligten einwilligten und mitwirkten. Das war und ist das Einzigartige an der Freudenstädter Wiedererrichtung: Sie geschah zusammen, aus einer Hand, einheitlich; mit einem Wort: gemeinschaftlich. Dieser gemeinsame Wille ist bis heute im Freudenstädter Stadtbild zu spüren. Nicht umsonst fand vom 15. Mai 2004 bis Ende August 2004 im Stadthaus von Freudenstadt die Ausstellung "Das Wunder von Freudenstadt" statt. |
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