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8.07.1900 Geburt in Kuppingen als ältestes von fünf Kindern |
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1902 Umzug nach Bad Cannstatt, wohin der Vater als Lehrer versetzt wurde. Besuch des Gymnasiums. Erste Förderung des zeichnerischen Talents durch seinen Lehrer Ebenhausen |
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1912 Sein Vater schenkt ihm ein Buch über Hans Thoma. Von da ander Wunsch: „So einer wie Thoma will ich auch werden.“ |
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1913 Tod der Mutter. Der Berufswunsch, Maler zu werden, wird überdeckt vom Wunsch der Mutter, die sich für Karl das Pfarramt wünscht. Erneute Eheschließung des Vaters. Das Haus der Tante in Kuppingen wird zunehmend zur Heimat |
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1914 Landexamen. Zur Belohnung Schwarzwaldwanderung. Besuch einer Ausstellung der Maler Hasemann und Liebich. Intensive Zeichentätigkeit während der Wanderung. Verkauf von Postkarten, um die Weiterreise finanzieren zu können |
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1915-17 Zwei Jahre Theologisches Seminar Maulbronn. |
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1917-18 Zwei Schuljahre und Abitur im Theologischen Seminar Blaubeuren.Brieflicher Kontakt zu Thoma, der ihm schroff rät,Pfarrer zu werden |
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1918-19 Militärdienst und längerer Lazarettaufenthalt in Ulm und Untermarchtal/ Donautal |
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1919 Zum Wintersemester Beginn des Theologiestudiums in Tübingen. Daneben Malstudien bei Prof. Seufferheld am Zeicheninstitut der Universität und Kunstgeschichte bei Prof. von Lange |
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1920 Abbruch des Theologiestudiums nach 2 Semestern |
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Herbst 1920 Beginn einer Schreinerlehre als Vorbedingung für die Aufnahme in die Stuttgarter Kunstgewerbeschule bei Prof. Bernhard Pankok.Nach wenigen Monaten Abbruch der Lehre |
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1921 - 1922 Studium in der Kunstschule Moritz Heymann, daneben Einarbeitung in die verschiedenen Drucktechniken |
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Sommer u. Herbst 1922 KK lebt und arbeitet in Gutach Freundschaft mit dem Maler Erich Rein |
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ab 1923 Hauptwohnsitz in Kuppingen im Haus der Tante |
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Sommer 1926 Italienreise zusammen mit seinem Studienkollegen und Freund, Pfarrer Friedrich Unz erste eigene Postkarten und Radierungen erscheinen |
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Herbst 1927 Fortsetzung des Studiums in München. Unterricht im Aktzeichnen |
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1928 Teilnahme an einer Ausstellung in Pforzheim erste Veröffentlichungen von Zeichnungen und Bildern in evangelischen Zeitschriften Buchillustrationen |
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1929 Eheschließung mit Klara Strebel (1907 – 1992), Tochter des Kuppinger Pfarrers Elias Strebel |
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1933 Beginn Augenkrämpfe, die ihn von da an regelmäßig befallen. Rückkehr ins Haus der Tante Gründung eines Postkartenverlages |
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1934 - 1941 erscheint jedes Jahr der Karl Kühnle Kalender in verschiedenen Verlagen. In dieser Zeit zahlreiche Aufträge aus ganz Deutschland, Buch-Illustrationen und Veröffentlichungen in der christlichen Presse. Wegen seiner Weigerung in die NSDAP einzutreten, zunehmend unter Druck |
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1938 Das von Kühnle gemalte und getextete Kinderbuch „Heides erste Autofahrt“ erscheint und wird ein großer Erfo |
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1939 Einberufung zur Wehrmacht. Aufgrund seines Herzleidens nur bedingt verwendungsfähig. Vorläufige Entlassung im Herbst 1940. |
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1944 Erneute Einberufung zur Wehrmacht. Verwendung bei der Rauhfuttersammelstelle in Gaildorf. Tod des Vaters durch einen alliierten Flieger- Bombenangriff in Stuttgart |
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1945 Entgeht der Kriegsgefangenschaft durch Flucht von Gaildorf |
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1945-48 Viele Aufträge |
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1948 Währungsreform vernichtet KKs Geldreserven |
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50er Jahre „Herrenberger Kulturstreit, KK wird von jungen Künstlern als „Postkartenmaler„ abgewertet |
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1965 1. Retrospektive in Herrenberg. Dann Ausstellungen in Freiburg, Biarritz, Paris, Mexico City, Rochester, Las Palmas |
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1977 2. große Ausstellung in Herrenberg Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg |
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1980 Große Retrospektive in Herrenberg Verleihung der Bürgermedaille in Gold |
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15.10.1981 in Kuppingen verstorben |
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1982 Große Gedächtnisausstellung anlässlich des 1. Todestages, danach Ausstellungen in Urach (1983), Herrenberg (1987), Kuppingen (1990) und Deckenpfronn (1996) |
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1990 Benennung eines Saales im Gemeinde-Zentrum |
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1996 Einweihung des Karl Kühnle Platzes in Kuppingen |
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2000 Große Retrospektive zum 100. Geburtstag in Herrenberg und Kuppingen |